3 ESD-Verpackungen ESD-Verpackungen im Einsatz Unser Tipp Auch „Nicht-ESD-gerechte“ Teile, die sich aufladen könnten, sollten mit ESD-Verpackungen in der EPA transportiert werden. So wird verhindert, dass bereits bestehende Ladung in den geschützten Bereich transportiert wird, welche sich negativ auf ESDS-Bauteile auswirken kann. Verwendung innerhalb der EPA In der EPA sind alle Gegenstände (ab-)leitfähig und geerdet. Auf- und Entladungen werden somit zuverlässig verhindert bzw. abgeleitet. Daher sind hier ableitfähige oder leitfähige Verpackungen völlig ausreichend. Sie verhindern die direkte Entladung und leiten elektrostatische Ladungen an der Oberfläche ab. Verwendung außerhalb der EPA Bei Versand und Lagerung benötigen Bauteile, die sensibel für elektrostatische Entladungen sind, zusätzlichen Schutz. Hierzu werden abschirmende (shielding) Verpackungen benötigt, die Innenliegendes vor Entladung abschirmen. Für einen verbesserten Schutz, auch bei erschwerten Bedingungen, empfiehlt sich die Verwendung von sogenannten Dry-Shield- oder EMI-Shielding-Beuteln. Diese sind vakuumierbar und bieten einen verbesserten Schutz vor dem Eindringen von Feuchtigkeit. Es gibt drei verschiedene Typen von ESD-Folienverpackungen. Die Ausführungen sind dabei optimal auf die jeweiligen Anforderungen der unterschiedlichen Produktions-, Lager- und Transportumgebungen abgestimmt. in der EPA Lagerung und Transport außerhalb der EPA innerhalb des Unternehmens außerhalb des Unternehmens mit erschwerten Bedingungen ableitfähig leitfähig abschirmend Dry-Shield EPApack® V1.0 | © DPV Elektronik-Service GmbH 2025 | www.dpv-elektronik.de
RkJQdWJsaXNoZXIy MjU0MA==